Über seine Malerei

In die Farbigkeit seiner Bilder mischt sich eine sinnenfrohe, südamerikanische Komponente. Gewissermaßen in dialektischer Beziehung zu einer - hier aufgenommenen - europäischen Farbharmonie, mit ihr verschmolzen oder verknüpft.
Zeichnerisch graphische Elemente bilden ein rhythmisches Gitter unter einer sehr dominanten Farbwirkung (häufig helle bis gesättigte reine Farbtöne, teilweise sich überlagernd), die sich häufig auf Kontrast- und Komplementärwirkungen stützt, von solchen Klängen herkommend. Überhaupt enthalten seine - unterschiedlichen - farbigen Harmonieansätze neben stark erzählerischen Momenten auch musikalisch rhythmische, manchmal rhapsodische Elemente, Standpunkte und Klänge, die offen sind für Ergänzungen und Abbrüche. Neben tanzenden Bildern, auch zerfliesenden Farblinien und -schlieren, dominieren in seinen Bildern häufig senkrecht waagerechte Bildtexturen, auch diese immer offen für rhythmische Störungen und Eingriffe.

Prof. Rolf Lobeck, Kunsthochschule Kassel


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